In zahlreichen Anwendungen sind Prüflinge auf ihre Geräusch- und/oder Schwingungsemission zu überprüfen, wie z.B. Kraftstoffpunpen in PKWs oder Hydraulikzylinder zur Verstellung von Krankenbetten.

 

Hierzu sollten Prüflinge zunächst in einer Störgeräusch-freien und schwingungstechnisch entkoppelten Umgebung empirisch getestet werden, um die relevanten Unterschiede zwischen guten und schlechten Exemplaren sowie deren Charakteristika festzustellen. Dies kann je nach Konstruktionsweise des Prüfling, seiner Einbauumgebung oder des möglichen Prüfortortes mit einem Mikrofon (Luftschall) und/oder einem Beschleunigungsaufnehmer (Körperschall) geschehen. Unterschiede können sich im Emissionspegel (Schalldruck oder Schwingstärke) zeigen, in einzelnen störenden Frequenzen oder transienten Ereignissen (Knacken, Quietschen o.ä.).

 

 

Für viele Fälle lassen sich in geeigneter Software wie z.B. VibroMetra Grenzkurve definieren, deren Überschreitung nicht zulässig ist, z.B. auf Pegel

 

 

oder Frequenzen

 

 

Diese lassen sich einfach in einer kleinen Tabelle erstellen.

 

Die End of Line Messungen lassen sich triggern - z.B. durch eine SPS, die den Fertigungsprozess oder Prüfstand steuert.

Bei einer Überschreitung lassen sich verschiedene Aktionen auslösen. Serienmäßig ist eine Großanzeige, wobei in einem separaten Fenster z.B. mit grünem Hintergrund OK und mit rotem Hintergrund ZU LAUT ausgegeben wird. Optional lassen sich auch Emails versenden, Relaiskontakte betätigen oder über Funk Steckdosen schalten.

Es können jedoch auch die Messergebniise selbst - wie z. B. das gemessene Frequenzspektrum und die Grenz-Kennlinie - als Tabelle an einen Prüfstandsrechner ausgegeben werden, so dass dieser die Überprüfung auf gut / schlecht übernehmen und entsprechende Aktionen auslösen kann.

Ähnliche Lösungen sind möglich auf Basis des CoCo-80 Handheld-Analysators.

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