OCM641 kleinDie Widerstandsdekaden und RTD-Simulatoren der Serie OCM6xx verschalten echte Widerstände, um den gewünschten Widerstandswert zu erzeugen. Für die Simulation von Widerstandsthermometern (RTDs) wird der zu simulierende RTD-Typ und die gewünschte Temperatur eingegeben; der Prozessor errechnet daraus den entsprechenden Widerstandswert und stellt diesen ein.

Die Geräte können dazu wie folgt gesteuert werden:

Rotormodell

Alle von uns angebotenen Schwingungsmessgeräte ermöglichen die Messung der Schwinggeschwindigkeit im normierten Frequenzbereich 10 Hz bis 1 kHz zur Maschinenüberwachung nach DIN/ISO 10816. Diese repräsentiert den Energiegehalt der auftretenden Vibrationen, die durch rotierende Unwuchten verursacht werden, z. B. infolge loser Schrauben, verbogener Teile, verschlissener Lager mit großem Spiel oder Ablagerungen auf Lüfterflügeln. Zur Erkennung von Wälzlagerschäden ist dieses Verfahren jedoch nur sehr bedingt geeignet.

Wälzlagerschäden erzeugen nämlich hochfrequente Signale mit kurzer Impulsdauer. Um diese zu erkennen, sind zumindest hochfrequente Beschleunigungs-Messungen erforderlich. Bei Messungen an Maschinen lässt sich z. B. im Frequenzbereich von 1 kHz bis10 kHz vorwiegend das Laufgeräusch von Wälzlagern betrachten, während Unwuchtvibrationen unterdrückt werden.
Gleichzeitig erzeugen die hochfrequenten Signale mit kurzer Impulsdauer im Verhältnis zum Effektivwert größere Spitzenwerte; dieses Verhältnis lässt sich im Crestfaktor ablesen.
Verschiedene Messgeräte bieten weitere, spezialisierte Funktionen zum frühzeitigen Erkennen von Wälzlagerschäden.

Zur Verdeutlichung der verschiedenen Messgeräte und Messmethoden haben wir eine Versuchsreihe an einem Rotormodell durchgeführt.

 

OC505Mit dem Hand-Prozesskalibrator OC505  lassen sich in 8 Speicherplätzen getriggerte Transientendaten speichern.
Das Modell OC505-D ermöglicht darüber hinaus das Loggen der Ausgangs- und Eingangssignale in einem einstellbaren Intervall. Neue Daten werden dabei solange an alte "angehängt", bis der Speicher explizit gelöscht wird.

Zum Lieferumfang des Gerätes gehört die Software OC505W. Hiermit lassen sich sowohl die Transienten- wie auch die Logger-Daten auslesen, in die Zwischenablage kopieren sowie als Textdatei abspeichern.

VibroMetra VM-BAL Software: AusgleichsergebnisFür das Auswuchten von Rotoren bieten wir das PC-basierende Messsystem VibroMetra sowie die Handgeräte N300, N600 und CoCo-80.

Das Auswuchten erfolgt grundsätzlich (je nach Anzahl der Ausgleichsebenen) mit einem oder zwei Beschleunigungssensoren sowie einer als Tachometer dienende Reflexlichtschranke. Mittels einer reflektierenden Marke erkennt der Tachometer den 0°-Winkel sowie die Drehzahl des Rotors, an dem Lager (oder den beiden Lagern) des Rotors erfasst jeweils ein Beschleunigungssensor die auftretenden Schwingungen. Eine Benutzerführung leitet Sie durch den Auswuchtvorgang; dieser besteht aus einem Urlauf im Ausgangszustand, einem Testlauf mit zusätzlich angebrachten Massen, der Berechnung der nötigen Ausgleichsmassen und ihrer Positionen sowie einem abschließenden Kontrolllauf.
 

VibroMetra VM-FFT+ Software: WälzlagerdiagnoseEine der zahlreichen, möglichen Funktionen des PC-Schwingungsmesssystems VibroMetra ist die Hüllkurvenanalyse zur Wälzlagerdiagnose.

Ein Schaden oder Verschleiss an Lagerkomponenten wie z.B. einem Käfigbruch, einem Riss in der Lagerschale oder ein Defekt am Wälzkörper äußert sich beim Überrollen der defekten Stelle durch periodische Signale mit hoher Frequenz und Energie, jedoch sehr kurzer Dauer. Durch die Lagergeometrie, die Lagerdrehzahl sowie den Belastungszustand werden die Überrollfrequenzen bestimmt.

Die wichtigsten Schadensfrequenzen sind die Innen- und Außenringfrequenzen. Eine übliche Methode zur Auswertung der Messsignale ist das Hüllkurvenverfahren. Bei Verwendung von piezoelektrischen Beschleunigungssensoren erfolgt der Nachweis niederfrequenter Schadensfrequenzen indirekt über ihre Oberwellen; hierdurch kann der Einfluss niederfrequenter Störsignale unterdrückt werden.

 

RT-Ewin Software: DrehzahlmessungEin Nutzfahrzeuge-Hersteller suchte ein PC-Frontend, um mit einem Mikrofon (ggf. auch Beschleunigungsaufnehmer) die Geräusche (den Körperschall) an einem Turbolader zu messen, anhand der manuell einzugebenden Anzahl der Lüfterschaufeln aus dem Geräusch die Hauptfrequenz (Drehzahl) des Turboladers zu ermitteln und anzuzeigen, ihren Verlauf über der Zeit darzustellen und einen Analogausgang proportional zur aktuellen Drehzahl zu regeln. Hiermit soll der Service-Außendienst ausgestattet werden; für das erste Testsystem sollte gleichzeitig ein Hardware-Drehzahlsensor angeschlossen werden, um die Gültigkeit der aus dem Geräusch berechneten Drehzahl zu belegen.

  • NoiseScanner im EinsatzSie suchen ein akustisches Leck?
  • Ihre Maschine oder Anlage ist zu laut?
  • Ein Motor erzeugt seltsame, auf einen Defekt hindeutende Geräusche?
  • Die Schallquelle ist durch andere Geräusche überlagert?

Der NoiseScanner hilft Ihnen, die Ursache zu finden.

 

Ein (hier absichtlich nicht namentlich erwähntes) Handheld Schwingungsmessgerät eines Mitbewerbers ist seit einigen Jahren nicht mehr lieferbar.

 

Für einen Interessenten habe ich die (von ihm angegebenen) relevanten Funktionen seines Altgerätes mit dem VibroMetra System verglichen.

Anforderungen eines Interessenten: 50-Kanal Messwerterfassung mit Ladungsverstärkern für piezoelektrische Sensoren, symmetische Eingänge, analoge Wiedergabe

 

Diese Anforderungen erfüllen sowohl das LTT24 wie auch das DATaRec 4 System.

In zahlreichen Anwendungen sind Prüflinge auf ihre Geräusch- und/oder Schwingungsemission zu überprüfen, wie z.B. Kraftstoffpunpen in PKWs oder Hydraulikzylinder zur Verstellung von Krankenbetten.

 

Hierzu sollten Prüflinge zunächst in einer Störgeräusch-freien und schwingungstechnisch entkoppelten Umgebung empirisch getestet werden, um die relevanten Unterschiede zwischen guten und schlechten Exemplaren sowie deren Charakteristika festzustellen. Dies kann je nach Konstruktionsweise des Prüfling, seiner Einbauumgebung oder des möglichen Prüfortortes mit einem Mikrofon (Luftschall) und/oder einem Beschleunigungsaufnehmer (Körperschall) geschehen. Unterschiede können sich im Emissionspegel (Schalldruck oder Schwingstärke) zeigen, in einzelnen störenden Frequenzen oder transienten Ereignissen (Knacken, Quietschen o.ä.).

Der Multifunktionskalibrator OCM140 hat folgende Ausgabefunktionen:

OCM140

- Spannungsquelle 0 ... 1000 V DC / AC, 6½ Digits
- Stromquelle 0 ... 20 A DC / AC, 6½ Digits
- Leistungen 0 ... 2400 VA, WA oder VAr, cos phi -1 ... +1
- Energiemessung mit Zeiteingabe bis 1999 s
- Frequenz 0,1 Hz ... 20 MHz, 6 Digits
- Simulation von 0 ... 50 MOhm, 4 Digits
- Simulation von 0,9 nF ... 50 µF, 4 Digits
- Simulation von Pt- und Ni-RTDs
- Simulation von DIN-Thermoelementen

Er kann dazu wie folgt gesteuert werden:

VM22Die Handheld-Schwingungsmessgeräte dienen zur Laufruheüberwachung an Maschinen, zur Früherkennung von Maschinenschäden sowie zur Zustandsüberwachung von Wälzlagern. Elektronisch kodierte Messpunkte ermöglichen es hierbei, für periodische Routenmessungen die Messwerte automatisch und unverwechselbar dem jeweiligen Lager zuzuordnen.

 

OC505Der Hand-Prozesskalibrator OC505 hat folgende Ausgabefunktionen:

- Stromquelle 0 ... 22 mA (Auflösung 0,001 mA)
- Stromsenke 0 ... 22 mA (Auflösung 0,001 mA)
- Spannungsquelle 0 ... 25 V (Auflösung 1 mV)
- Spannungsquelle 0 ... 560 mV (Auflösung 0,01 mV)
- Spannungsquelle 0 ... 28 mV (Auflösung 0,001 mV)
- Simulation von DIN-Thermoelementen J, K, N, R, S, T, B und E mit Auflösung 0,1 °C
- Simulation von RTDs Pt-100/200/500/1000 sowie Ni-1000 mit Auflösung 0,5 °C
- Simulation von Widerständen 45 Ohm bis 3 kOhm (Auflösung 0,1 Ohm)

Die Ausgabewerte können über die Tastatur numerisch eingegeben werden; darüber hinaus stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

     
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